Renaissancelauten
Ästhetisch und klanglich überzeugend sind für mich die 7- bis 10-chörigen Lauten des Tieffenbrucker Clans in Venedig und Padova aus der Zeit um 1600. Für die Muschel wird oft Eibenholz verwendet, ein Material, das eine schnelle, direkte Ansprache mit großem Klangreichtum verbindet.
Die früheren Modelle nach z.B. Georg Gerle oder Hans Frei aus der Zeit vor 1550 sind meist 6-chörig und aus Ahorn gebaut. Dieses Holz verleiht ihnen einen etwas wärmeren Klang.